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Deutsche
Skicross Nationalmannschaft trainierte im Sommer auf Skitrax
Kunststoffmatten und Startgate im Olympia Stützpunkt in München
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"Sieger
werden im Sommer gemacht" ist ein alter Spruch, der aber für
Wintersportler seit Generationen bestand hat. Ausdauer- und
Krafttraining gehört zu den wesentlichen Trainingsbestandteilen der Skicrosser im Sommer.
Ein
Schnellkrafttraining mit Ski direkt am Startgate in den Sommermonaten,
das wäre eine ideale Voraussetzung, um einen schnelleren und kraftvolleren
Start für die Mitglieder der deutschen Skicross Nationalmannschaft
trainieren zu können, dachte sich Heli Herdt, Sportlicher
Leiter der Deutschen Skicross Nationalmannschaft und wandte sich an
Wolfgang Schmidt, Geschäftsführer des Kunststoffpistenherstellers Skitrax in
Oberaudorf. Begeistert von der Idee, stellte er sofort 30 qm
Kunststofffliesen zur Verfügung.
Innerhalb weniger Stunden war der Belag ausgelegt und
schon konnten die Athleten (u.a. Deutscher Meister und Weltcupfahrer
Simon Stickl und die 3. der Skicross WM 2007 Alexandra Grauvogel) den
Start hervorragend simulieren. Fast wöchentlich nutzen die
Athleten, Trainer und Sportwissenschaftler diese Anlage um die
Feinheiten beim Start nach neuesten Erkenntnissen mit der Athleten zu verbessern.
"Die beste Simulation ohne Schnee im Sommer haben wir jetzt im
Olympia Stützpunkt in München aufgebaut", meinte Heli Herdt weiter.
Auf einer kleinen Anhöhe vor der Olympia Trainingshalle, steht
ein Skicross Startgate, auf dem Skitrax montiert wurden. Vom Startgate
führt eine 25 m lange "Kunststoffskipiste" als Gleitspur mit Auslauf
talwärts. Um
zusätzlich das Mehrkampfverhalten im Sommer zu trainieren, ist eine
umfangreichere Zusammenarbeit mit Skitrax für den Sommer 2010 geplant, um auch den Kampf
beim Start um die beste Spur zu simulieren.
Jetzt
steht erst mal Olympia
in Vancouver im Februar 2010 dick im Terminkalender einiger deutscher Athleten. Bis dahin ist es
aber noch ein langer und harter Weg mit nationalen und
internationalen Qualifikationen, denn die Qualifikation geht nur über
Weltcuprennen. Hier sind die entscheidenden Ergebnisse einzufahren.
"Jetzt müssen wir
aber erst mal alle Fahrer verletzungsfrei und mit guten Trainingswerten
in den Winter bekommen" meinte auch Trainer Alex Böhm. Dann sind wieder
die Einzelkämpfer gefordert, denn als erstes gilt es, über die
Qualifikation im Einzelzeitfahren, sich für das Finale zu qualifizieren
- und dafür kann diese Trainingsanlage reichlich genutzt werden.
Voraussichtlich am Start werden die deutschen Athleten schon mal zu den Besten gehören!
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